Jochen Mehlich

Technoloy, Reisen und mehr

Animationen – Wie aus dem Hobby ein teurer Spaß werden kann

Immer wieder treffen wir auf Animationen in der Welt. Sei es der profisionelle Kinofilm, wie z.B. Transformers oder Angry Bird, oder das Hobby von einem freischaffenden Künstler. Spätestens bei Intros von YouTubern treffen wir auf Animationen. Doch wer sich schon mit diesen auseinandergesetzt hat, stellt schnell fest, dass – nach dem animieren – das Rendern ziemlich lange dauern kann. Das frisst dann nicht nur Strom, sondern auch Zeit und Nerven. Doch was kann man dagegen tun? Die schnellste und einfachste Methode ist einfach sich in eine Renderfarm einzumieten – also man bezahlt eine Firma, das Video zu rendern. Diese kosten im Schnitt für 2-5cent pro Stunde pro kH. Doch auch hier kommen einem hohe Kosten entgegen, da meist bei häufigen Rendern die Kosten explosiv nach oben steigen.

Wer also weiterhin günstig unterwegs sein will, sollte sich relativ schnell auf die Software Blender umrüsten, diese Software ist gratis und vergleichbar mit C4D. Das Rendern von den Videos kann dann bei einem Communityhoster wie z.B. Sheepit erfolgen. Sheepit ist ein gratis Renderanbieter, der durch eine große Community die “Aufträge” verarbeitet. Dabei wird hier ein Geben und Nehmen Prinzip angewandt. D.h. jeder, der einen Computer oder auch mehrere zum Rendern bereitstellt, bekommt Punkte, mit diesen Punkten kann er dann selbst seine Projekte rendern lassen. Durch diese Methode spart man sich nicht nur viel Geld, sondern hilft auch anderen Personen, ihre Resultate schnell auszuwerten. Um die maximale Effizienz gewährzuleisten werden Projekte in die einzelnen Bilder aufgeteilt, d.h. jede verbundene Maschine rendert nicht die ganze Animation, sondern nur ein Bild. Durch dieses Prinzip können mehrere Maschinen an einem Projekt sitzten. So werden aus mehrere Wochen Renderzeit teilweise wenige Stunden. Dies ermöglicht allen eine schnellere und kostengünstigere Alternative.

Viel Spaß